Ernterückstände müssen kein Problem sein
Das Management von Ernterückständen umfasst den gezielten Umgang mit Stroh, Spreu und Stoppeln nach der Ernte, um bestmögliche Bedingungen für die Folgekultur zu schaffen.
Bei richtigem Management tragen Ernterückstände dazu bei, die Bodenstruktur zu schützen, Feuchtigkeit zu bewahren, das Bodenleben zu fördern und die Bodengesundheit langfristig zu verbessern. Entscheidend ist, dass die Ernterückstände gleichmäßig auf der gesamten Fläche verteilt und so bearbeitet werden, dass eine erfolgreiche Bestandesetablierung möglich ist.
Durch die richtige Einstellung des Mähdreschers und den gezielten Einsatz geeigneter Geräte zur Stoppelbearbeitung wird aus einem Nebenprodukt der Ernte ein wertvoller Bestandteil des Anbausystems. Früher wurden Ernterückstände häufig abgefahren oder durch intensive Bodenbearbeitung eingearbeitet. Mit dem zunehmenden Fokus auf Bodengesundheit, Feuchtigkeitserhalt und niedrigere Bestellkosten werden sie heute jedoch immer stärker als wertvolle Ressource erkannt, die dem Betrieb langfristig erhebliche Vorteile bringen kann.
Die Folgen einer ungleichmäßigen Verteilung von Ernterückständen sind vielen Landwirten bekannt: Strohschwaden, Spreuansammlungen und dichte Auflagen aus Ernterückständen können zu einem lückenhaften Feldaufgang, erschwerten Aussaatbedingungen und einer uneinheitlichen Bestandesentwicklung führen. In vielen Fällen entstehen diese Probleme bereits bei der Ernte.
Wer das Management der Ernterückstände richtig angeht, schafft damit deutlich bessere Voraussetzungen für eine erfolgreiche Direktsaat.
Erfolgreiches Rückstandsmanagement beginnt mit einer gleichmäßigen Verteilung von Stroh und Spreu hinter dem Mähdrescher. Anschließend können Geräte wie der Claydon Strohstriegel und die TerraStar Spatenrollegge dabei helfen, die Ernterückstände noch gleichmäßiger zu verteilen, ihren Kontakt mit dem Boden zu verbessern und optimale Bedingungen für die Aussaat zu schaffen. Ziel ist nicht, die Ernterückstände zu entfernen, sondern sie gezielt für Ihren Betrieb und Ihren Boden zu nutzen.



Weltweit auf Tausenden landwirtschaftlichen Betrieben im Einsatz

Über 20 Jahre Innovation

Familiengeführt und in Großbritannien gefertigt

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Unser Gerätesortiment für das Rückstandsmanagement
Erfolgreiches Management von Ernterückständen ist letztlich die Grundlage für eine erfolgreiche Bestandesetablierung. Claydon-Sämaschinen sind für den effizienten Einsatz in Anbausystemen ausgelegt, bei denen die Ernterückstände auf der Fläche verbleiben. Sie schaffen eine saubere Saatzone und erhalten gleichzeitig die wertvolle Rückstandsbedeckung zwischen den Saatreihen.

Gezogene und angebaute Strohstriegel
Der Claydon Strohstriegel verteilt Stroh und Spreu gleichmäßiger auf der gesamten Fläche. Dadurch werden Ansammlungen von Ernterückständen aufgelöst und der Kontakt zwischen Rückständen und Boden verbessert.
Da er nur die Bodenoberfläche bewegt, fördert er die Rotte der Ernterückstände und regt Ausfallgetreide zur Keimung an, während die wertvolle Bodenstruktur darunter erhalten bleibt.
Ideal geeignet für:
- das Auflösen von Strohschwaden
- die gleichmäßige Verteilung von Spreu
- die Förderung der Rotte
- das Anregen von Ausfallgetreide zur Keimung
- ein kostengünstiges Rückstandsmanagement bei minimaler Bodenbewegung

Praxistipps
Bleiben Sie dran: Demnächst gibt es Top-Tipps zum Einsatz von Strohstriegel und TerraStar für ein effektives Ernterückstandsmanagement.
Was tun, wenn sich der Strohstriegel zusetzt?
Alles beginnt beim Mähdrescher
Erfolgreiches Rückstandsmanagement beginnt mit einer gleichmäßigen Verteilung von Stroh und Spreu durch den Mähdrescher.
- Darauf achten, dass die Gegenmesser eingeschwenkt sind
- Sicherstellen, dass Häckslerantriebsriemen und Antriebsstränge richtig eingestellt und gut gewartet sind
Saatgut-Boden-Kontakt maximieren
Ernterückstände, die in engem Kontakt mit der Bodenoberfläche stehen, werden durch mikrobielle Aktivität schneller und wirksamer abgebaut.
- Die richtigen Bedingungen für eine natürliche Rotte der Ernterückstände schaffen
- Bodenleben, Feuchtigkeit und Temperatur übernehmen den größten Teil der Arbeit
Die Bodenoberfläche schützen
Ernterückstände auf der Fläche belassen, um Erosion zu verringern, die Wasserinfiltration zu verbessern und Bodenfeuchtigkeit zu bewahren.
- Wertvolle Bodenfeuchtigkeit erhalten
- Eine gleichmäßige „Schutzschicht“ auf der Bodenoberfläche schaffen
Ansammlungen von Ernterückständen vermeiden
Strohschwaden und -ansammlungen am Vorgewende führen zu einem ungleichmäßigen Feldaufgang und erschweren die Aussaat.
- Die Sämaschine arbeitet unter diesen Bedingungen zuverlässiger
- Geringerer Schneckendruck, da Ansammlungen von Schneckeneiern verteilt werden und austrocknen können
Wie setze ich das in der Praxis um?
Fahren Sie auf die Fläche, klappen Sie die Maschine aus und legen Sie den Ausgangspunkt fest. Wählen Sie die Fahrtrichtung so, dass Sie schräg zur Mähdruschrichtung arbeiten – nicht unbedingt zur späteren Särichtung.
Berücksichtigen Sie dabei auch den Arbeitsgang, der auf das Strohstriegeln folgt. Soll anschließend gesät werden, überlegen Sie bereits jetzt, in welchem Winkel Sie die Fläche bestellen möchten. Für eine bestmögliche Einebnung und eine hohe Flächenleistung sollte die Särichtung schräg zur Arbeitsrichtung des Strohstriegels verlaufen. Gleichzeitig sollten jedoch möglichst keine kurzen Arbeitsbahnen für die Sämaschine entstehen.
Die empfohlene Arbeitsgeschwindigkeit liegt zwischen 15 und 20 km/h. Lassen Sie den Strohstriegel beim Wenden am Vorgewende abgesenkt und in Arbeitsstellung. So vermeiden Sie größere Ansammlungen von Ernterückständen am Feldende.
Beginnen Sie außerdem mindestens eine Arbeitsbreite des Strohstriegels vor dem Feldrand mit dem Wendemanöver. Dadurch verhindern Sie, dass Samen von Ungräsern aus dem Randbereich in die bearbeitete Fläche verschleppt werden.
Strohstriegeln auf dem Claydon-Betrieb
Unser 15 m breiter, gezogener Strohstriegel bereitet die Stoppelflächen auf unserem Betrieb in Suffolk schnell und effizient für die Direktsaat vor. Mit einem Kraftstoffverbrauch von nur 1–2 l/ha und einer Flächenleistung von über 30 ha/h können wir unsere Stoppelflächen äußerst kostengünstig aufbereiten.
FAQs
Alles, was Sie über das Claydon Rückstandsmanagement mit Strohstriegeln und TerraStar wissen müssen.

Sowohl der Claydon Strohstriegel als auch die TerraStar spielen eine wichtige Rolle für ein wirksames Rückstandsmanagement. Beide Maschinen wurden jedoch für unterschiedliche Aufgaben entwickelt.
Der Strohstriegel dient dazu, die Bodenoberfläche aufzubereiten, ohne sie intensiv zu bearbeiten. Bei minimaler Bodenbewegung verteilt er Stroh und Spreu gleichmäßig über die gesamte Fläche, löst Ansammlungen von Ernterückständen auf und regt Ausfallgetreide sowie Ungräser zur Keimung an. Durch den guten Kontakt zwischen Ernterückständen und Bodenoberfläche können Feuchtigkeit, Temperatur und Bodenleben den natürlichen Rotteprozess in Gang setzen. Damit ist der Strohstriegel ideal für den ersten Arbeitsgang unmittelbar nach dem Mähdrusch.
Die TerraStar spielt ihre Stärken aus, wenn die Bedingungen eine intensivere Bodenbearbeitung erfordern. Die flache Bearbeitung bietet zusätzliche pflanzenbauliche Vorteile, ohne den Schutz des Bodens zu beeinträchtigen. Da nur die oberste Bodenschicht bearbeitet wird, entsteht ausreichend Kontakt zwischen Boden und Ernterückständen, um deren Rotte zu fördern. Gleichzeitig bleibt eine schützende Rückstandsbedeckung auf der Oberfläche erhalten.
Die rotierenden Spatensterne der Maschine erzeugen flache Vertiefungen auf der gesamten Fläche. Dadurch wird die Bodenoberfläche rauer, der Oberflächenabfluss verlangsamt und die Versickerung gefördert. Dies trägt dazu bei, Bodenerosion und oberflächlichen Wasserabfluss zu verringern, während die Fläche weiterhin befahrbar und tragfähig bleibt.
20 PS (15 kW) je Meter Arbeitsbreite.
Der Claydon Strohstriegel erzeugt in den obersten 30 mm des Bodens eine feinkrümelige Struktur. Die vorhandene Bodenfeuchtigkeit sorgt dafür, dass Unkräuter und Ungräser schnell und gleichmäßig keimen.
Gleichzeitig werden Schneckennester aufgebrochen, sodass die Eier dem Sonnenlicht ausgesetzt werden und austrocknen. Ernterückstände auf oder nahe der Bodenoberfläche fördern zudem die Aktivität der Regenwürmer und unterstützen das natürliche Gleichgewicht im Bodenökosystem.
Denken Sie anders.
Herausfordernde Zeiten erfordern klügere Lösungen. Denken Sie anders – mit Claydon.
Um Ihr kostenloses digitales Exemplar unserer THINK-Broschüre zu erhalten, melden Sie sich per E-Mail an marketing@claydondrill.com für unsere regelmäßigen Neuigkeiten an.


DAS CLAYDON SÄSYSTEM
SO FUNKTIONIERT ES
Evolution M – Dreipunkt-Sämaschinen
- Besonders geeignet für kleine und mittlere Betriebe, bei denen Wendigkeit und niedrigere Anschaffungskosten entscheidend sind.
- Die Dreipunkt-Anbauweise hält die Maschine kompakt und wendig – ideal für kleinere oder unregelmäßig geformte Schläge.
- Ein Behältervolumen von bis zu etwa 2.500–2.700 Litern ermöglicht eine hohe Flächenleistung ohne unnötig hohes Maschinengewicht.
Hybrid T – Gezogene Sämaschinen
- Entwickelt für große Ackerbaubetriebe und Einsätze mit hohen Anforderungen an die Flächenleistung.
- Das größere Behältervolumen von etwa 5.000–5.500 Litern verkürzt die Befüll- und Stillstandszeiten auf großen Flächen.
- Bei der gezogenen Ausführung wird das Behältergewicht vom Fahrwerk getragen. Dadurch bleibt die Saatgutablagetiefe auch bei sinkendem Füllstand konstant.
Über uns
Eine Landwirtsfamilie mit Leidenschaft für bessere Landtechnik.
Die Familie Claydon bewirtschaftet seit Beginn des 20. Jahrhunderts die schweren Tonböden von Suffolk. Jeffrey und Frank Claydon arbeiten bereits in dritter Generation auf denselben Flächen unter dem Namen E.T. Claydon and Sons – und bewirtschaften diese bis heute.
1981 stieg die Familie mit der Einführung des Claydon Yield-o-Meter in die Landmaschinenproduktion ein. Dieses wegweisende System ermöglichte die Ertragsmessung direkt während der Ernte. Aus diesem Innovationsgeist entstand später das Opti-Till®-Säsystem.
Heute setzen zahlreiche landwirtschaftliche Betriebe in Großbritannien und darüber hinaus auf unsere Maschinen, um Zeit zu sparen, Kosten zu senken und die Bodengesundheit zu schützen.
Kontaktdaten
info@claydondrill.com
Phone
+44 (0)1440 820327
Visitors and deliveries
Claydon Drills/ Claydon Yield-o-Meter Ltd
Bunters Road
Wickhambrook
Newmarket
Suffolk, CB8 8XY









